Dieser Beitrag soll eine Dokumentation und Anleitung zur Einrichtung eines Kampffischaquariums sein. Sie finden hier Erfahrungen aus der Praxis und Tipps, die Ihnen die Umsetzung in der Schule erleichtern sollen. Am Ende dieses Beitrag sehen Sie außerdem eine Tabelle mit dem benötigten Equipment und den ungefähren Kosten, die auf Sie zukommen werden, sollten Sie dieses Projekt an Ihrer Schule umsetzen wollen.
Für die Einrichtung des Aquariums soll versucht werden, den natürlichen Lebensraum des Kampffisches möglichst authentisch nachzubilden. Dazu werden aus didaktischen Gründen nur Pflanzen und Hölzer gewählt, welche ihren Ursprung in Südostasien, der Heimat unseres Bettas, haben. Die Planung des Aquariums wird optimalerweise mit den Schüler*innen zusammen durchgeführt, beispielsweise direkt nach oder während der Unterrichtseinheit zur Ökologie.
Kampffische sollten aufgrund ihrer Aggressivität außerhalb der Paarung allein gehalten werden. Eine Vergesellschaftung mit Garnelen oder größeren Schnecken ist je nach Charakter des Fisches möglich. Insbesondere Schnecken eignen sich hier zur besseren Nachbildung des natürlichen Ökosystems, sowie zur Bekämpfung von übermäßiigem Algenwachstum. Außerdem bewegen sie sich nicht zu schnell fort, sodass der Jagdinstinkt des Kampffisches nicht zu sehr angeregt wird. Es wurde sich hier für in Südostasien heimische Rennschnecken (Neritina pulligera) entschieden, da diese über nicht zu lange Fühler verfügen, die der Betta angreifen könnte und außerdem eine zu große Beute für ihn darstellen.
Da der siamesische Kampffisch natürlicherweise in flachen, stehenden Gewässern, oft auch kleinen Tümpeln vorkommt und stark standorttreu ist, benötigt er bei der Haltung im Aquarium ebenfalls kein besonders großes Becken. Das Aquarium sollte allerdings mindestens 10 Liter fassen, besser mehr. Eine Größe von etwa 20 Litern kommt dem natürlichen Lebensraum bereits sehr nah und der Fisch zeigt kein gestresstes Verhalten1. Größere Becken laufen allgemein jedoch stabiler, weshalb hier ein Aquarium mit einem Fassungsvermögen von 30 Litern gewählt wurde. Viel größer sollte das Aquarium für den Kampffisch auch nicht sein, da dies das Auftauchen und Luft schnappen tendenziell erschweren könnte. Es sollte daher darauf geachtet werden, dass der Wasserstand nicht mehr als 40cm beträgt.
Außerdem zu beachten ist bei der Wahl des Aquariums, dass es über eine Abdeckung verfügt, da der Betta auch springen kann. Zur Grundausstattung gehören ebenfalls eine Beleuchtung (hier schon im Deckel verbaut), ein passender Filter, sowie ein Heizer, der das Becken konstant auf etwa 25°C hält. Da der Kampffisch zu starke Strömungen des Filters meidet, kann mit einer sorgfältig ausgekochten Feinstrumpfhose, die über den Filter gespannt wird, Abhilfe geschaffen werden. Die Reaktion eines jeden Kampffisches ist dabei individuell, welches Maß an Strömung er toleriert und ob es sich beispielsweise um einen eher scheuen, schüchternen oder einen sehr aufgeschlossenen und neugierigen Artgenossen handelt.
Verwendete Materialien im Beispiel:
- Tetra AquaArt Discovery Line 30l
- Tetra EasyCrystal Innenfilter
- Tetra EasyCrystal FilterPack
- kleines Filterschwämmchen
- Dennerle Nano HeaterCompact 150W
Das Aquarium wird auf der Rückseite mit dunkler Pappe beklebt und sollte an einen nicht direkt mit Sonnenlicht beschienenen, eher ruhigeren Ort gestellt werden. Der Kampffisch ist ein sensibles Tier, das durch zu viel Hektik, an die Scheibe klopfen, rasche Lichtwechsel etc. schnell gestresst sein kann. Als Lehrkraft müssen Sie daher beurteilen, welcher Standort an Ihrer Schule der geeignete ist.
Sobald das Aquarium aufgestellt ist, muss als erstes der Bodengrund eingefüllt werden. Der Bodengrund besteht aus drei Schichten: dem Nährboden, grobem Lava-Gestein und als oberste Schicht ein dunkler Kies.
Der Nährboden bildet eine etwa 2-3cm hohe Schicht, die den Pflanzen langfristig Nährstoffe liefert. Trotzdem sollte auf einen Flüssigdünger nicht verzichtet werden.
Für das Becken war eine kleine Packung mit knapp 1l ausreichend.
Darüber wird grobes Lava-Gestein verteilt, welches allerdings zunächst noch gründlich gewaschen werden muss.
Damit entsteht eine ebenfalls 2-3cm hohe Schicht. Als letzte Schicht folgt der schwarze Kies bis der Boden fast komplett damit bedeckt ist.
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| Ansicht von oben und Seitenansicht mit erkennbaren drei Schichten. |
Nun können Dekorationselemente aus natürlichen Materialien, wie Steine und Wurzeln (hier erst im Nachhinein hinzugefügt), sowie Pflanzen platziert werden. Der Kampffisch mag gut strukturierte Becken mit vielen Versteckmöglichkeiten und unterschiedlichen Zonen2. Durch verschiedene Pflanzen wird so ein Vorder-, Mittel- und Hintergrund gebildet. Steine und Wurzeln bieten zusätzliche Deckung.
Pflanzenauswahl sortiert nach Vorder-, Mittel- und Hintergrund
| Vordergrund |
Mittelgrund |
Hintergrund |
| Cryptocoryne lutea HOBBIT (2x) |
Microsorum pteropus (Javafarn) |
Hygrophila corymbosa THAILAND |
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Hygrophila corymbosa COMPACT (2x) |
Hygrophila polysperma |
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Taxiphyllum Barbieri (Javamoos) |
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Vor dem Einsetzen sollte die Steinwolle, in der die Pflanzen verkauft werden, bestmöglich entfernt und die Wurzeln auf 3-4cm gekürzt werden. Danach werden die Wurzeln der Pflanzen mit den Fingern umfasst und vorsichtig in den Kies gesteckt. Aufsitzerpflanzen wie den Javafarn oder das Javamoos müssen auf Steinen oder Wurzeln befestigt werden. Dazu können die Wurzeln des Javafarns einfach zwischen zwei Steine geklemmt oder alternativ auch mit leicht abbaubaren Fäden fixiert werden. Das Javamoos wird am besten mit einem Aquascaping Kleber auf eine Wurzel geklebt. Dabei muss beachtet werden, dass die Wurzel ein paar Tage im Aquarium benötigt, um genug Wasser aufzunehmen und abzusinken, da sie zunächst an der Wasseroberfläche schwimmt. Erst danach kann das Moos auf der Wurzel platziert werden. Dazu werden ein paar Tropfen Kleber auf das Holz gegeben und das Moos gut angedrückt.
Sobald die Einrichtung platziert ist, kann das Wasser eingefüllt werden. Dazu kann je nach Region und damit verbundener Wasserhärte Leitungswasser (8-10 °dH) verwendet werden. Beim Einfüllen sollte darauf geachtet werden, das Wasser vorsichtig z.B. über einen Stein einlaufen zu lassen, um den Bodengrund nicht zu sehr aufzuwirbeln.

Um die Einfahrphase zu beschleunigen, werden oft Bakterienstarter verwendet, die bereits lebende Bakterienkulturen enthalten und so das Ansiedeln der Filterbakterien erleichtern. Auch für dieses Aquarium wurde ein solches Präparat zur Unterstützung verwendet. Untersuchungen zeigen jedoch, dass viele Bakterienstarter nicht so effektiv sind, wie von den Herstellern beworben und die Verwendung in der Einfahrphase nur einen marginalen Unterschied macht. Ledigich ein Produkt erwies sich als so wirksam, dass die Einfahrphase des Aquariums tatsächlich ein wenig verkürzt werden konnte. Allgemein gilt aber, dass Zeit und eine regelmäßige Beobachtung der Werte die wichtigsten Faktoren sind. Die Beleuchtung sollte am Anfang per Zeitschaltuhr auf ca. 6 Stunden begrenzt werden und kann dann pro Woche um eine Stunde verlängert werden, bis die optimale Beleuchtungsdauer von 10 Stunden erreicht ist.
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Verwendeter Bakterienstarter für dieses Beispielaquarium. |
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| Der in der Studie wirksamste Bakterienstarter. |
Zum Schluss müssen noch ein paar Brocken Futter ins Wasser gegeben werden, damit die Filterbakterien eine Nahrungsgrundlage vorfinden. Dazu wurde ein Kampffischfutter verwendet, welches auch zur späteren Fütterung des Kampffisches gebraucht wird.
Je
nach Charakter des Fisches werden verschiedene Futtersorten aber auch
unterschiedlich gut angenommen. Bei dem im Folgenden auf den Namen
"Bobby" getauften Betta handelt es sich um ein wählerisches Expemplar,
weshalb die Futtersorte noch einmal gewechselt wurde. Ein gutes
Kampffischfutter zeichnet sich durch einen hohen Proteingehalt aus,
welcher der natürlichen Ernährung am nächsten kommt. Das Futter sollte außerdem langsam absinken, damit der Kampffisch länger mit dem Hinterherjagen der Futterbröckchen beschäftigt ist. Am vortelhaftesten
hat sich eine Kombination aus Trockenfutterpräparaten und Lebendfutter,
alternativ Frostfutter erwiesen.
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Zunächst gekauftes Kampffischfutter, eingesetzt zum "Starten" des Aquariums. Dieses Futter wurde von Bobby nicht gut angenommen, vielleicht aufgrund der Größe und Härte des Futters. |
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| Von Bobby bevorzugte Futteralternative. Dieses verfügt über einen höheren Proteingehalt und wird in Form von winzigen Pellets angeboten, wodurch eine einfache Dosierung geboten wird. |
Für den Kampffisch geeignet sind insbesondere Artemien und deren Eier, Daphnien und weiße Mückenlarven. Da Kampffische nur über einen kleinen Magen verfügen und dazu neigen, sich zu überfressen, sollten Futtermengen stets gut kontrolliert werden und im Optimalfall zwei mal am Tag gefüttert werden. Um den Verdauungstrakt des Fisches zu entlasten wird ein Fastentag in der Woche empfohlen.
Zur längeren Beschäftigung des Fisches können Artemine und Artemieneier auch aus einer Pipette mit ausreichend großer Öffnung gefüttert werden. Die gewünschte Menge wird vermengt mit etwas Wasser in die Pipette aufgezogen und diese dann ins Aquarium gehängt. Befestigt werden kann das ganze mit Schaschlikstäben, die in den Deckel geklemmt werden. Über einen Zeitraum von 5-15min sinken die Futterbröckchen herab, wodurch der Kampffisch länger mit der Jagd beschäftigt ist und seinem natürlichen Verhalten nachgehen kann.
Während der Einfahrphase des Aquarium sollten regelmäßig die Wasserwerte überprüft und dabei insbesondere Der Nitrat- und Nitritgehalt gemessen werden. Die Messung über Teststreifen ist zwar keine besonders genaue, aber dennoch einfache und kostengünstige Methode. Beispielhaft aufgenommene Messdaten und deren möglicher Einsatz im Unterricht sehen Sie im Blogbeitrag "Der Stickstoffkreislauf im Aquarium".
Möchten Sie regelmäßiger und genauere Messdaten erheben, so kann sich die Investition in ein digitales Wasseranalysegerät lohnen. Der pH-Wert sollte für den Kampffisch zwischen 6,5 und 7,5 liegen. Werden allerdings noch Schnecken eingesetzt, wie in diesem Beispiel, dann sollte der pH-Wert nicht zu niedrig sein, um das Gehäuse der Schnecken zu schützen. Ein Seemandelbaumblatt hilft dabei, den pH-Wert tendenziell zu senken. Die ins Wasser abgegebenen Gerbstoffe färben es ein wenig ein, was eine für den Kampffisch angenehme Atmosphäre schafft.
Nach etwa 3 Wochen sollte das Becken bereit sein, damit der Kampffisch und die Rennschnecken einziehen können. Der genaue Zeitpunkt sollte aber von den gemessenen Nitrat- und Nitritwerten abhängig gemacht werden. Meist eine Woche nach Einrichten des Aquariums kommt es zu einem raschen Anstieg der beiden Werte. Sobald genügend Filterbakterien vorhanden sind, sinkt der Nitrit- und danach auch der Nitratgehalt wieder. Für den Einzug der Tiere ist es wichtig, dass mindestens eine Woche lang Nitrit und Nitrat nicht mehr messbar waren, denn dann befindet sich das Aquarium in einem voraussichtlich stabilen Zustand.
Das Einsetzen des Bettas nach Abholung aus dem Fachhandel muss behutsam stattfinden, um das Tier nicht unnötig zu stressen. Schlückchenweise wird Wasser aus dem Aquarium in das Transportgefäß hineingegeben. Nach 15-20 Minuten kann der Fisch mit dem Kescher in das Aquarium umgesetzt werden. Für die gefräßigen Rennschnecken bietet es sich an, noch eine Algenmatte ins Becken zu geben, da sie gerade am Anfang bei noch wenig Algenwachstum sonst zu wenig zum Fressen finden.
Für das Gehäuse der Schnecken unterstützend kann außerdem ein Stück Sepia-Schale sein, das die nötigen Mineralien liefert.
Nun ist Ihr Aquarium fertig und bereit zum Beobachten und Pflegen. Zu den wöchentlichen Aufgaben zählen unter anderem der Wasserwechsel, bei dem vor allem Schneckenkot und Schwebstoffe entfernt und das Wasser somit von zu viel Stickstoff entlastet wird. Um den Wasserwechsel stressfreier zu gestalten, wird das Leitungswasser bereits temperiert eingefüllt und mit AquaSafe versetzt. Das Einfüllen erfolgt über den Filter, wodurch das Wasser sanfter ins Becken gelangt.
Außerdem müssen überschüssige Algen entfernt und die Scheiben gereinigt werden. Die Wasserpflanzen freuen sich besonders am Anfang über zusätzliche Nährstoffe in Form eines Flüssigdüngers. Dieser unterstützt sie beim Wachstum, sodass Algen weniger überhand nehmen und die Pflanzen schneller in den Nährboden wurzeln können.
Alle 5-6 Wochen sollte auch das Filtermedium getauscht werden. Dabei ist es allerdings wichtig, das neue Medium erst ein paar Tage mit zu dem alten in den Filter zu setzen, damit die Bakterien übersiedeln können. Ansonsten läuft man die Gefahr eines plötzlichen Nitritanstieges.
Zum Schluss finden Sie hier noch eine Übersichtstabelle der benötigten Materialien samt ungefährer Kostenpunkte. Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei der Umsetzung!
Übersicht der benötigten Materialien und ungefähre Kostenpunkte.
| Material |
Kosten (ca.) |
| Aquarium mit Deckel und Beleuchtung | 70€ |
| Filter mit Filtermedien | 26€ |
| Heizer | 35€ |
| Nährboden | 10€ |
| Lava-Gestein | 19€ |
| schwarzer Kies | 14€ |
| Tetra SafeStart Bakterienstarter | 9€ |
| Tetra AquaSafe | 9€ |
| Flüssigdünger für die Pflanzen | 7€ |
| Kescher, Putzschwamm | 11€ |
| Wasserteststreifen | 20€ |
| Trockenfutter Kampffisch (Dr. Bassleer) | 10€ |
| Algenmatten für die Schnecken | 15€ |
| Frostfutter | 5€ |
| Aquascaping Kleber | 10€ |
| Dekosteine und Holz | 18€ |
| Sepiaschalen für die Schnecken | 8€ |
| Seemandelbaumblatt | 6€ |
| Pflanzen: Microsorum pteropus, Hygrophila corymbosa (2x), Hygrophila polysperma, Cryptocoryne lutea (2x), Taxiphyllum Barbieri | 68€ |
| Betta splendens | 30€ |
| Neritina Rennschnecken (4 Stück) | 15€ |
| Gesamt |
415€ |
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1
Clark-Shen, N., Tariel-Adam, J., Gajanur, A., & Brown, C. (2024).
Life beyond a jar: Effects of tank size and furnishings on the behaviour and welfare of Siamese fighting fish (Betta splendens).
Animal Welfare, 33.
https://doi.org/10.1017/awf.2024.67
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2
Bender, M., Oliveira dos Santos Neves, N., Regina Delziovo, F., Stockhausen, L., Serzedello, L., de Souza Gasparotto, M., Augusto Cipriani, L., Ha, N., Pereira Bicalho, J., & Fabregat, T. E. H. P. (2025).
Environmental Enrichment with Aquatic Plants: Impact of the Environment of Choice on Performance of Bettas.
Journal of Applied Animal Welfare Science, 28(4), 740–749.
https://doi.org/10.1080/10888705.2025.2529457
-
3
Scagnelli, A. M., Javier, S., Mitchell, M., & Acierno, M. (2023).
Efficacy of quick-start nitrifying products in controlled fresh-water aquaria.
Journal of Exotic Pet Medicine, 44, 22–26.
https://doi.org/10.1053/j.jepm.2022.09.009
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4
NengTias, R. A., Watiniasih, N. L., & Dewi, A. P. W. K. (2021).
Effects of Different Types of Feed on the Growth and Survival Rate of Betta splendens.
Advances in Tropical Biodiversity and Environmental Sciences, 5(3), 79.
https://doi.org/10.24843/ATBES.2021.v05.i03.p02